Warum ein Wundkongress?

Bereits seit vielen Jahren gehört die phasengerechte, moderne Wundversorgung zum Portfolio der MediCare Patientenberatung Strack e.K.

Als erfahrene Krankenschwester seit Jahrzehnten im Home Care-Bereich tätig, hat Frau Christine Strack zunächst ihr eigenes, immer weiter spezifiziertes Wissen durch Schulungen an ambulante Pflegedienste, Pflegeeinrichtungen, Arztpraxen usw. weitergegeben. Unterstützung findet sie mittlerweile durch ihr hervorragend geschultes medizinisches Expertenteam von MediCare.

Daraus ist die Idee entstanden, vor Ort einen Kongress durchzuführen, mit dem Ziel, einem größeren Publikum die Möglichkeit zu bieten, sich regional und auch überregional regelmäßig fortzubilden und somit Defizite im Bereich der modernen Wundversorgung zu reduzieren.

Große Potenziale sehen die Veranstalter Herr Holger und Frau Christine Strack in der IT- gestützten Vernetzung der bei der Wundversorgung beteiligten Fachgruppen, um Professionalität, Nachhaltigkeit der Wundtherapie und damit auch die Wirtschaftlichkeit zu gewährleisten.

christine-holger-strack-medicare

Als zuverlässige Partner haben sich hierbei Herr Dr. med. Wolfgang Steinbach in seiner Funktion als ärztlicher Leiter des Kongresses einerseits und die Bayerische Pflegeakademie andererseits erwiesen. Beiden gebührt dafür unser herzlichster Dank.

Auch das Bayerische Ministerium für Gesundheit und Pflege unterstützt uns durch seine Schirmherrschaft, wodurch der Kongress eine Würdigung von öffentlicher Seite erfährt.

emmizeulner-wundkongress

Sehr geehrte Damen und Herren,

aus der Perspektive gesunder Menschen ist die Wundheilung eine Selbstverständlichkeit. Für viele Menschen in Deutschland aber ist es leider nicht mit einem „Pflaster drüber und gut ist‘s!“ getan. Bereits zum 8. Mal findet 2020 der Wundkongress Bad Staffelstein statt. Die Beständigkeit des Kongresses sowie die rege Teilnahme zeigen, dass uns die richtige Behandlung und Heilung schlecht abheilender, sogenannter chronischer Wunden weiterhin vor viele Herausforderungen stellt.

Warum die Wunden schlecht oder nicht heilen wollen, dafür gibt es vielerlei Gründe. Hier sind Schulungen zu den Behandlungsmethoden wichtig, aber auch die Kommunikation zwischen dem Fachpersonal ist essenziell und natürlich müssen wir weiter forschen. Damit können die Betroffenen schnellstmöglich wieder an Lebensqualität gewinnen.
Denn offene Wunden führen nicht nur zu dauerhaften Schmerzen, sondern führen oftmals auch dazu, dass sich Betroffene auch aus Scham aus dem sozialen Leben zurückziehen, jahrelang langwierigen Behandlungen ausgesetzt und auch im Alltag stark eingeschränkt sind.

Umso wichtiger ist es, sich auszutauschen, zu berichten und gemeinsam daran zu arbeiten, chronische Wunden zu mildern oder sogar ganz zu heilen. Wir halten doch alle an der Devise fest „Alle Wunden müssen heilbar sein“.

Es ist toll, dass sich diese von Herrn Feulner und Frau Christine Strack ehemals als „Stammtisch“ angedachte Veranstaltung zu einem beständigen, überregionalen Fachkongress für Ärzte, Podologen, Gesundheits- und Krankenpfleger, Altenpfleger, Arzthelfer, Apotheker und Interessierte hier bei uns in der oberfränkischen Gesundheitsregion entwickelt hat.

Wundprävention, -versorgung und -heilung wird hier aus vielen Perspektiven betrachtet, es werden neue Denkanstöße geboten und Workshops zeigen die praktische Handhabung.

Sehr geehrtes Fachpersonal, sehr geehrte Damen und Herren, das Motto des Bad Staffelsteiner Wundkongresses ist und bleibt aktuell: „Das Thema Wunde betrifft uns alle und Lösungen findet man nur gemeinsam.“ Deshalb hoffe ich als Schirmherrin ganz besonders, Sie am 24. Oktober 2020 begrüßen zu dürfen und wünsche Ihnen bereits heute einen erkenntnisreichen Tag mit vielen interessanten Diskussionen und Gesprächen!

Ihre
Emmi Zeulner, MdB